Sicherheitshinweis: Dieser Beitrag ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfehlenswert.
Don ´t drink and walk on the road, you can be killed
Da hat sich der örtliche Touristikverband überlegt, dass er das weininteressierte Publikum, den Touri, zu den verschiedenen Weingütern der Gegend mit der Tram und dem Trambus karrt, in gewohnter Manier mit Hop-on und Hop-off, im Tagesverlauf zunehmend hopexrunter, damit keiner auf der Strasse unterwegs ist… Also der Verlauf ist so: Du fährst ein Stück, kommst zu einem Weingut, probierst die selbstgewählte Menge an Weinen (3 bis unendlich) und fährst nach Minimum einer Stunde Aufenthalt mit einer Tram weiter. Und tatsächlich fahren wir anfangs auf zwei Schienen in einer zugigen grünen Tram, werden mit einem Glas Wein begrüßt, und starten frohgemut die Weintour. Die Runners unter uns hätten bei der Höchstgeschwindigkeit locker mitgehalten. Die mitfahrenden Japaner selbst im Zug nicht, sie verließen bereits nach zwei Stationen das Weinprobieren…


Die ausgesprochen Weinkennerfiesels fahren quasi als Bildungsreisende mit. Rhein, Ahr, Mosel, frankophil Loire, Bourdeaux, Merlot, Grauburgunder, haben wir alles im Repertoire und erfreuen uns an neuem Vokabular, um in Zukunft das Weintrinken kennerhaft zu kommentieren: a medium body, a funky wine, spicy, he leaves the grape to the skin, it smells like green apple, a breakfast wine, letter of fruitness, herby on the nose, very crisp, delicate to mushroom risotto, smoky spicy tabaco, muted picnicstar, complex fruits, nougat flavors, wooden chocolaet and mulberry taste….

Und so verbringen wir den Tag……Finden neue Geschäftsideen: die 6-Budentour im Ruhrgebiet, die Winnie und TropenElmar demnächst in Essen promoten, that’s not to catch, Streiten uns darum wer die Zeche zahlt: „Montag Day is Lissy Day „…
Apropos zahlen, ruft der Oberstwaldmeister dazwischen, da gibt es doch ne App für. Jawohl, und alle können sie bedienen. Jede(r) trägt regelmäßig seine Zahlungen ein und alle wollen an die Spitze, wo seit dem Aubergine in Kapstadt aber uneinholbar der Oberstwaldmeister steht. Uneinholbar? Wir werden sehen. Aber, wie Gundel sagt, das ist ein Buchhaltungsinstrument, kein Appbewerb.


Die Japaner haben wir bekanntermassen direkt nach Station 2 verloren, bei den mitreisenden sonstigen Nationen können wir nicht mehr ganz nachhalten, wann sie nicht mehr gesehen wurden. Durchgehalten haben die Rheinländer – also wir, die Iren und die Münchner, deren Tipp, die örtliche TukTuk Brauerei zu besuchen, dann im Anschluss aufgegriffen wurde.


Und natürlich haben auch wir Wein gekauft, da kommen ja noch endlose Tage am Meer, bis zu 26 Grad stehen an, und dann werden die Picknickkörbe gepackt.
Die wahre Fieselstärke zeigt sich in diesen Momenten, in denen sichergestellt wird, dass alle Fiesels wieder nach Hause gelangen, den Weg vom Restroom wieder zum Tisch finden, nicht auf der Strasse killed werden, ihre sieben Sachen noch alle haben und das richtige Hotelzimmer finden.
Und der Oberstaldmeister hat am Schluss nur das unsterbliche Dichterwort hinzuzufügen: „Und dann, am nächsten Tag, fällt’s dir ganz allmählich wieder ein
und du denkst: ‚Mensch, muss ich gestern wieder voll gewesen sein!'“ (Ulrik Remy, „Die Kneipe“)
Eine Haushaltskassenapp! Der Jugendtraum des Oberstwaldmeisters…. =D
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Genau, hätte er eigentlich erfinden müssen!
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