Tja, wir melden uns nochmal …
Da sind die Oberstwalmeisters plötzlich wieder zu Haus und neben Auspacken, Wegräumen und Mitbringsel sortieren bist Du die ganze Zeit beschäftigt, das alles nachzuvollziehen und auf die Reihe zu kriegen.
Die Frage der Zurückgeblieben „Wie wars denn?“ ist in einem Satz nun wirklich nicht zu beantworten. Schön wars. 1.000 Facetten, 1.000 Eindrücke, 1.000 Geschichten. Jede Fahrt, jede Unterkunft, jeder Ort neu und ganz anders. Freundliche, hilfsbereite Menschen. Tolle Speisen, Die besten Weine der Wel… – nee jetzt ist aber gut, da hat Europa auch so einiges zu bieten. Aber lecker wars.
Wir maßen uns nicht an, Land und Leute kennengelernt oder die Spannungen dieser Regenbogenkultur wirklich verstanden zu haben. Wir haben Reste von Straßensperren gesehen, die kurz zuvor noch gebrannt haben. Wir haben durchaus wahrgenommen, dass in den Restaurants, die wir uns gegönnt haben, die Weißen an den Tischen saßen und die Schwarzen bedient haben. Aber wir haben uns – wenn auch in der All-inclusive-Variante – ins Township getraut, waren bei Ella und ihren Kindern und hatten die Tränen in den Augen; als wir in der Kirche am Schluss von den Gemeindemitgliedern umarmt wurden. Versuch´ das mal in St. Peter und Paul!
Wir hatten das größte Schwein der Welt mit dem Wetter; dies sei allen gesagt, die jetzt für nächsten August Südafrika buchen. Das war nach unserem Verständnis ein Frühling, wie er schöner nicht sein könnte. Wir hatten mindestens Südtirol, Westfrankreich, das Allgäu, die Schweiz, Irland und ein bisschen Sylt auf ein und derselben Strecke. Wir hatten Hake und Klipfish, Chicken Liver, Kudu, Impala, Warthog, Krokodil und Strauß, Salmon und Avocado auf dem Teller. Wir können kein Scrambled Egg, kein Omelette, kein Mirror Egg mehr sehen, auch nicht Sunny Side up. Oberstwaldmeisters erstes Essen daheim war Schwarzbrot mit Leberwurst.
Wir hatten Traumstraßen, Traumpässe, Traumstrände, einen Overkill an Eindrücken, den Fotos nicht wiedergeben können. Wir sind mit Walen geschwommen, haben mit Elefanten im Matsch geplantscht und mit den Löwengirls in der Sonne gelegen. Wir haben zum Sonnenuntergang in Kapstadt den Lionˋs Head zugeparkt und waren schon wieder nicht auf dem Tafelberg. Wir haben 25 Weine am Stück probiert und mer fuhre met de Strossebahn no Huss.
Ja, liebe Fieselfreunde: Wir waren in Südafrika. Eine Gruppe von neun schrägen Individuen, die als Gruppe oder sagen wir: als Spezies „Fiesel“ funktioniert haben. Meistens.
Wir haben was zu erzählen und werden das gnadenlos tun, wenn wir Euch das nächste Mal treffen.
Für jetzt und heute sagen Gundel und der Oberstwaldmeister Tschüss. Und sie tun das, was nun noch zu tun bleibt: Sie halten den Rand.

Der letzte macht den Blog zu!






















































































































































