Die Fiesels packen wieder ihre Koffer, verlassen diesen verwunschenen Ort in der kleinen Karoo um sich auf den Weg über Mossel Bay Richtung Plettenberg aufzumachen. Die Strecke beschert uns erneut einen Pass und afrikanischen Nebel. Der SuV sieht den Hyundai nicht mehr und die SUV Crew befürchtet schon den Absturz links in die Canons.

Nein, die Oberstwaldmeisterin kurvt behende die Serpentinen hinab, alle sind wohlauf, erreichen Mossel Bay, um den Posttree der Matrosen aufzusuchen, die hier seit Jahrhunderten ihre Post in den Baum gesteckt haben. Der erste Portugiese fand die Küste nicht so heimelig, da er nur Muscheln dort vermutete und nicht ahnte, dass hier die Garden Route beginnen sollte, die Millionen von interessierten Touristen anziehen würde.
Ja wir starten tatsächlich nun die Garden Route, welche so heißt, weil hier alles grün ist und die frühen Seefahrer die Küste als Garten Eden empfanden.
Wir kurven durch die Landschaft, welche sich weiter abwechslungsreich und nun bewaldet zeigt, auf der Autoroute am Rande von Affenhorden bevölkert ist und gelangen durch Knysna nach Plettenberg Bay. Unser Hotel liegt direkt am Strand, wird von einem Münchner und seiner Frau betrieben und Lissy erkundet direkt das Ginangebot, Daisy, Oberstwaldmeisterin und Co nehmen die Weinempfehlung kurzentschlossen an und wir sind entzückt von unserer neuen Bleibe, in der es sich aufgrund der Aufenthaltsdauer lohnen könnte, den Koffer ganz auszupacken.
Die Fiesels schwärmen nochmal aus, um die Umgebung zu erkunden. Wo können wir an den kommenden Abenden Essen gehen und der aktuelle kleine Hunger will auch bedient werden. Lissy, Reinhard „Ich bin nur der Fahrer“ sowie Gundel landen in einem Marketplace, lassen sich bei Angelo nieder, einer Pizzabud, die Hans betreibt, und kommen mit dem Buren Hans, der Afrikaans Angelina, Toby dem Chinesen und sonstigen Statisten der angrenzenden Thaimassagebud in Kontakt. Der Wein wird ausserhalb der Lizenz serviert, Toby, 6 Jahre alt, lernt von Lissy Rollerskatefahren, den kleinen deutschen Wortschatz und sonstige wichtige Themen des Lebens, während Pizza, Pasta etc. die Mägen füllen. Wir versprechen wiederzukommen.

Der Rest der Fiesels verteilt sich auf die umliegenden Bistros und hat nach Angaben von Daisy ebenfalls Pizza genossen. Oberstwaldmeisters erkunden die Strandwege und reservieren vorsorglich für den nun anbrechenden Abend für alle einen Tisch im Strandrestaurant LOVE, welches zum Entzücken von Daisy, Donald und Reinhard einen „Austernautomat“ am Eingang aufgestellt hat.


Und Gundel sitzt hier nun auf der Empore oberhalb der Rezeption, der angeblich besten “Empfangszone“ um halb sechs morgens, um ein paar Bilder für den Blog hochzuladen. Es ist das eingetreten, was den Blogger verzweifeln läßt: schiet WiFi. Aber auch die Idee, in der frühen Morgenstunde die noch freie Datenbahn des Hotels zu nutzen, ist nicht wirklich erfolgreich. Es dauert, dauert und deshalb geht die Gundel nun wieder ins Bett.